Braucht das Geld die Religion?

21.-24. April 2016, Mannheim. „Braucht das Geld die Religion?“ – diese Frage stand im Zentrum des 3-tägigen Seminars, das vom 21. bis 24. April in Mannheim unter Teilnahme von Stipendiat/innen des Avicenna-Studienwerks und Evangelisches Studienwerk Villigst stattfand. Nach einer Einführung zu grundlegenden Begrifflichkeiten folgte eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Frage, welche grundlegenden Prinzipien Islam und Christentum im Umgang mit Geld und Investition vorzeichnen, welche ethischen und gesellschaftlichen Zwecke dahinterstehen. Ist das Islamische Wirtschaften tatsächlich eine gesamtgesellschaftliche Alternative, die für mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit sorgt oder verbergen sich hinter den komplizierten Finanzprodukten vielleicht doch nur Scheingeschäfte, die den Zweck völlig verfehlen?

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Zwischen Annahme und Angst

14.-16. März 2016, Berlin. Wie entstehen Ängste in der Gesellschaft und wie hängen sie mit Fragen der Identität zusammen? Wie gehen wir mit Ängsten um? Was ist unsere Rolle in einer pluralen Gesellschaft? Mit diesen Fragen beschäftigten sich unsere Stipendiat/innen im Rahmen unseres Kooperationsseminars „Zwischen Annahme und Angst: Herausforderungen einer pluralen Gesellschaft“ (14.-16. März) mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Studienförderung und dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V. in Berlin. Anregender Austausch fand sowohl unter den Teilnehmer/innen als auch mit Expert/innen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft statt, u.a. mit Dr. Simone Raatz (Mitglied des Deutschen Bundestages), Prof. Dr. Detlef Pollack (Universität Münster), Daniel

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III. Doktorandenkolloquium

8.-10. März 2016, Osnabrück. Zwischen dem 8. und 10. März 2016 fand in Osnabrück das dritte Doktorandenkolloquium unserer Promotionsstipendiat/innen statt. In diesem Rahmen konnten sich die Promovierenden interdisziplinär austauschen und ihre Dissertationsthemen untereinander vorstellen. Das vielfältige Themenspektrum reichte von „Islamophobie und Recht“ über „Bienenforschung in Tunesien“ bis hin zur „Alterung von hämatopoetischen Stammzellen“. Neben den spannenden Arbeitsfeldern bereicherte Prof. Dr. Rauf Ceylan mit einer Lesung aus seinem aktuellen Roman „Die Türkensiedlung“ den Abend und gab einen Einblick in die Soziostruktur der Migrant/innen der 80er und 90er Jahre in Deutschland. Darüber hinaus wurden fachspezifische Arbeitsgruppen gegründet und erste Ziele für ein

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Medizin und islamische Ethik

26.-28. Februar 2016, Osnabrück. Soll Medizin alles dürfen, was sie kann? Auf welcher Basis fundiert islamische Ethik? Was sagt der Islam zu Eingriffen am menschlichen Organismus (z.B. Organtransplantation, Sterbehilfe, Reproduktionsmedizin, etc.)? Wer war der Mediziner Avicenna? Was sind die Grundlagen der Unani-Medizin? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigten sich 30 unserer Stipendiat/innen im Rahmen des Wochenendseminars „Medizin und islamische Ethik“. Auch wurde beim kreativen Basteln der Grundstein für ein Avicenna-Krankenaus gelegt. Wir bauen die Zukunft! Unser ausdrücklicher Dank gilt den Referenten Dr. Mohamad Adam sowie Dr. Mahmud Kellner für die inspirierenden Beiträge, Diskussionen und Impulse.

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Die „Anderen“ in uns

01.-03. Februar 2016, Berlin. Das Avicenna-Studienwerk veranstaltete zusammen mit Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin und Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V. vom 1. bis 3. Februar ein Kooperationsseminar mit dem Titel „Die ‚Anderen’ in uns“. Das Seminar bot den Stipendiat/innen beider Werke einen Raum zur Reflexion über die jeweils eigene Identität und über eine Positionierung innerhalb der Gesamtgesellschaft. Gleichzeitig hatten sie die Gelegenheit für einen direkten persönlichen Austausch und für die Begegnung an Orten der religiösen Identitätsbildung. Vielen Dank an alle Beteiligten für die tolle gemeinsame Zeit in Berlin.

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Sommerakademie 2015

30. August – 10. September 2016, Gollwitz/Berlin. Die 1. Avicenna-Sommerakademie mit 60 motivierten Stipendiat/innen, 27 hochkarätigen Referent/innen und 36 spannenden Programmpunkten ist heute zu Ende gegangen. Wir danken allen Beteiligten für die unvergesslichen 12 Tage.

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Seminar mit Prof. Dr. Ingrid Mattson

30. Mai 2015, Frankfurt am Main. Besuch aus Nordamerika: Mit der international renommierten Wissenschaftlerin Prof. Dr. Ingrid Mattson kamen unsere Stipendiat/innen heute auf dem Campus der Goethe-Universität in Frankfurt/M zusammen. Inspirierende Vorträge und lebendige Diskussionen gab es zu den Themen „Muslim Men and Women as Partners in Leading the Community“ und „Opportunities and Challenges of Interreligious Dialogue“. Prof. Dr. Mattson beeindruckte die Teilnehmer/innen sowohl mit Ihrem umfassenden Wissen als auch Ihrer einzigartigen Persönlichkeit. Thank you very much for being with us Dr. Mattson!

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Religion im Hochschulalltag

9. März 2015, Frankfurt am Main. Mit Stipendiatinnen und Stipendiaten der konfessionellen Studienwerke haben wir eine spannende Tagung zum Thema „Religion im Hochschulalltag“ in Frankfurt a.M. – die Stadt der „Supervielfalt“ – durchgeführt. Das Programm war vielseitig: Kennenlernen in Kleingruppen, theoretische Einführung in die Thematik, Podiumsdiskussion, praktische Arbeit am „Engel der Kulturen“ und gemeinsame Momente der Spiritualität. Absolutes Highlight war jedoch der Exkursionstag: In Kleingruppen wurden die jeweiligen Gotteshäuser besucht. Der Tag nahm seinen Ausklang im besinnlichen Haus der Stille der Goethe Universität. Herzlichen Dank an alle Beteiligten (Cusanuswerk, Evangelisches Studienwerk, Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V.) für die inspirierende und

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Das Zusammenspiel von Glaube und Wissenschaft

6.-8. März 2015, Osnabrück. Was ist Wissen – Was ist Glaube? Und können Glaube und Wissenschaft überhaupt im Einklang stehen? Wie sieht die Wissensvermittlung über den Islam im Lichte des digitalen Zeitalters aus? Diesen und vielen anderen Fragen haben sich 25 Avicenna-Stipendiaten in unserem drei tägigen Seminar „Das Zusammenspiel zwischen Glaube und Wissenschaft“ gemeinsam mit Experten wie Dr. Mahmoud Kellner, Dr. Silvia Horsch, Dr. Ammar Alkassar und Ali Ghandour gewidmet. „Der Durst nach Wissen, die Suche nach Antworten und das Kreieren neuer Fragen ist ein niemals endender Prozess. Dieses Wochenende ist in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung gewesen, einen erheblichen Teil

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