Promovierendenkolloquium

17.-19. Oktober 2016, Bonn. Zwischen dem 17. und 19. Oktober 2016 fand in Bonn das vierte Kolloquium unserer Promotionsstipendiat/innen statt. In diesem Rahmen konnten sich die Promovierenden interdisziplinär austauschen und ihre Dissertationsthemen untereinander vorstellen. Das vielfältige Themenspektrum reichte von „juristischen Reformen in der Stiefkindadoption“ über „Untersuchungen von Zink-Protoporphyrin im Fleisch“ bis hin zur „Entwicklung neuartiger chemischer Methoden für die Nano-Katalyse“. Neben den spannenden Arbeitsfeldern tauschten sich die Promovierenden in fachspezifischen und methodischen Arbeitsgruppen aus und erarbeiteten konkrete Projekte für die nächste Zeit. Das nächste Promovierendenkolloquium findet im Februar 2017 in Berlin statt.

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Interreligiöses Seminar „Ruhetage“

22.-25. September 2016, Gollwitz. Wie werden Unterbrechungen und Ruhetage in den verschiedenen Religionen gelebt? Welche Textgrundlagen, Rituale und Gebete gibt es dafür? Was bedeuten sie? Und welche Folgen haben sie für unser tägliches Leben im Unialltag und im Privatleben? In einem interreligiösen Seminar beschäftigten sich am vergangenen Wochenende rund 40 Stipendiatinnen und Stipendiaten der vier religiös orientierten Begabtenförderungswerke anhand von Vorträgen und Diskussionen mit den verschiedenen religiösen Traditionen. Dabei lernten sie unterschiedliche Rituale der anderen Konfessionen und Religionen kennen. Unser Stipendiat Erkan Binici fasst zusammen: „Weil Religiosität in der Gesellschaft oft als etwas ‚Rückständiges‘ gewertet wird, ist es schwierig über

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Sommerakademie 2017

Unter dem Motto „Kunst und Kreativität“ fand die diesjährige Sommerakademie vom 29. August bis 5. September in Granada, Spanien, statt. 65 motivierte Stipendiat/innen aus ganz Deutschland begaben sich auf die Spuren des muslimischen Erbes in Andalusien. Bei spannenden Vorträgen und Workshops rund um Themen wie Kreativität, Innovation und Kunst im Islam konnten sich die Teilnehmenden nicht nur aktiv austauschen, sondern sich auch kreativ entfalten. Bleibende Eindrücke hinterließen das exklusive Konzert des Ensemble Al-Firdaus sowie Exkursionen nach Cordoba und in die Alhambra. Das kreative Schaffen unserer Stipendiat/innen demonstrieren die folgenden faszinierenden Bilder. Muchas gracias! In diesem Sinne: „Ojala, hasta pronto al-Andalus“

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Itikaf

24.-27. Juni, Trebbus. Den letzten zehn Tagen des Monats Ramadan kommt bekanntlich eine ganz besondere Bedeutung zu. Diesen Tagen schenkte der Prophet Muhammad eine spirituelle Aufmerksamkeit, in dem er sich zurückzog und durch asketische Praktiken auf sich und seinen Schöpfer besann. Mit der Intention diese Erfahrungen zu teilen, besuchten unsere Stipendiat/innen vom 24.-27. Juni 2016 die Trebbuser Mevlevihane. In idyllisch-entspannter Umgebung hatten unsere Stipendiat/innen die Gelegenheit, durch interessante Vorträge und gemeinschaftliche Gebete sich vom schnelllebigen Alltag zurückzuziehen und eine spirituelle Tiefe und erholsame Zeit zu finden. „Die Itikaf-Veranstaltung bot mir persönlich eine sehr gute Plattform, mich zurückzuziehen und in mich

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Einführungswochenende SoSe 2016

29. April – 1. Mai 2016, Osnabrück. Am vergangenen Wochenende (29.04. – 01.05.2016) wurde der dritte Jahrgang des Avicenna-Studienwerks, bestehend aus 45 Studierenden und Promovierenden, aufgenommen. Im Rahmen des Einführungswochenendes hatten unsere Stipendiat/innen die Gelegenheit, durch interaktive Methoden sich intensiver kennenzulernen und sich über Erwartungen und Hoffnungen auszutauschen. Mit kreativen Ideen wurden spannende Projekte entwickelt. Wir heißen unsere neuen Stipendiat/innen herzlich willkommen und wünschen ihnen viel Erfolg.

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Leadership-Training mit Regionalgruppensprecher/innen

29. April – 1. Mai 2016, Osnabrück. Parallel zum Einführungswochenende des 3. Jahrgangs fand das Treffen der Regionalgruppen- sowie Doktorandensprecher/innen vom 29.04. bis 1.05.2016 in Osnabrück statt. Im Zentrum standen der Austausch zwischen den Sprecher/innen, eine methodisch unterstützte Analyse der Aufgaben und Herausforderungen sowie ein exklusives Leadership-Training mit Experten. Das Zusammentreffen mit den neu aufgenommenen Stipendiat/innen bot diesen einen Einblick in die bisherigen sowie geplanten Aktivitäten der Regionalgruppen. Wir wünschen unseren Sprecher/innen weiterhin viel Erfolg bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe und danken ganz herzlich für ihr Engagement.

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Braucht das Geld die Religion?

21.-24. April 2016, Mannheim. „Braucht das Geld die Religion?“ – diese Frage stand im Zentrum des 3-tägigen Seminars, das vom 21. bis 24. April in Mannheim unter Teilnahme von Stipendiat/innen des Avicenna-Studienwerks und Evangelisches Studienwerk Villigst stattfand. Nach einer Einführung zu grundlegenden Begrifflichkeiten folgte eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Frage, welche grundlegenden Prinzipien Islam und Christentum im Umgang mit Geld und Investition vorzeichnen, welche ethischen und gesellschaftlichen Zwecke dahinterstehen. Ist das Islamische Wirtschaften tatsächlich eine gesamtgesellschaftliche Alternative, die für mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit sorgt oder verbergen sich hinter den komplizierten Finanzprodukten vielleicht doch nur Scheingeschäfte, die den Zweck völlig verfehlen?

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Zwischen Annahme und Angst

14.-16. März 2016, Berlin. Wie entstehen Ängste in der Gesellschaft und wie hängen sie mit Fragen der Identität zusammen? Wie gehen wir mit Ängsten um? Was ist unsere Rolle in einer pluralen Gesellschaft? Mit diesen Fragen beschäftigten sich unsere Stipendiat/innen im Rahmen unseres Kooperationsseminars „Zwischen Annahme und Angst: Herausforderungen einer pluralen Gesellschaft“ (14.-16. März) mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Studienförderung und dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V. in Berlin. Anregender Austausch fand sowohl unter den Teilnehmer/innen als auch mit Expert/innen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft statt, u.a. mit Dr. Simone Raatz (Mitglied des Deutschen Bundestages), Prof. Dr. Detlef Pollack (Universität Münster), Daniel

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III. Doktorandenkolloquium

8.-10. März 2016, Osnabrück. Zwischen dem 8. und 10. März 2016 fand in Osnabrück das dritte Doktorandenkolloquium unserer Promotionsstipendiat/innen statt. In diesem Rahmen konnten sich die Promovierenden interdisziplinär austauschen und ihre Dissertationsthemen untereinander vorstellen. Das vielfältige Themenspektrum reichte von „Islamophobie und Recht“ über „Bienenforschung in Tunesien“ bis hin zur „Alterung von hämatopoetischen Stammzellen“. Neben den spannenden Arbeitsfeldern bereicherte Prof. Dr. Rauf Ceylan mit einer Lesung aus seinem aktuellen Roman „Die Türkensiedlung“ den Abend und gab einen Einblick in die Soziostruktur der Migrant/innen der 80er und 90er Jahre in Deutschland. Darüber hinaus wurden fachspezifische Arbeitsgruppen gegründet und erste Ziele für ein

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Medizin und islamische Ethik

26.-28. Februar 2016, Osnabrück. Soll Medizin alles dürfen, was sie kann? Auf welcher Basis fundiert islamische Ethik? Was sagt der Islam zu Eingriffen am menschlichen Organismus (z.B. Organtransplantation, Sterbehilfe, Reproduktionsmedizin, etc.)? Wer war der Mediziner Avicenna? Was sind die Grundlagen der Unani-Medizin? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigten sich 30 unserer Stipendiat/innen im Rahmen des Wochenendseminars „Medizin und islamische Ethik“. Auch wurde beim kreativen Basteln der Grundstein für ein Avicenna-Krankenaus gelegt. Wir bauen die Zukunft! Unser ausdrücklicher Dank gilt den Referenten Dr. Mohamad Adam sowie Dr. Mahmud Kellner für die inspirierenden Beiträge, Diskussionen und Impulse.

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