22.-25. September 2016, Gollwitz.
Wie werden Unterbrechungen und Ruhetage in den verschiedenen Religionen gelebt? Welche Textgrundlagen, Rituale und Gebete gibt es dafür? Was bedeuten sie? Und welche Folgen haben sie für unser tägliches Leben im Unialltag und im Privatleben?
In einem interreligiösen Seminar beschäftigten sich am vergangenen Wochenende rund 40 Stipendiatinnen und Stipendiaten der vier religiös orientierten Begabtenförderungswerke anhand von Vorträgen und Diskussionen mit den verschiedenen religiösen Traditionen. Dabei lernten sie unterschiedliche Rituale der anderen Konfessionen und Religionen kennen.
Unser Stipendiat Erkan Binici fasst zusammen: „Weil Religiosität in der Gesellschaft oft als etwas ‚Rückständiges‘ gewertet wird, ist es schwierig über solche Themen zu reden. Ich empfand es deswegen als sehr angenehm in einem solchen geschützten Rahmen mit Stipendiaten der bekenntnisorientierten Studienwerke über eigene religiöse Erfahrungen, und Gefühle, über Orte der Ruhe und des inneren Friedens zu sprechen, andere Zugänge zu Gott kennenzulernen und dabei auf Verständnis und auch auf Zustimmung zu stoßen. Ich habe in diesen ‚Ruhetagen‘ viel über Gott, verschiedene religiöse Traditionen und noch viel mehr über mich selbst gelernt.“
Wir danken allen Teilnehmer/innen und freuen uns auf die nächsten interreligiösen Begegnungen!
Die Pressemitteilung zur Veranstaltung: goo.gl/CspjNL