Aus unserer facebook-Seite

Veröffentlicht am 19.07.18 - 11:22

Avicenna-Studienwerk

Der erste Poetry Slam des Avicenna-Studienwerks ist zu Ende und wir blicken auf eine wundervolle Veranstaltung zurück.
Die Resonanz war überwältigend, der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt und das Publikum in bester Stimmung. Die Texte der Slammer/innen waren sehr vielfältig. Es ging sowohl um muslimische Themen, aber auch um alltägliche Themen, die uns jeden Tag begeben. Es wurde viel gelacht, aber auch innegehalten, um über einige Inhalte der präsentierten Texte reflektieren zu können.

Wir bedanken uns bei allen Slammer/innen, den Zuschauer/innen und insbesondere dem Organisationsteam der Regionalgruppe NRW-Nord für die tolle Veranstaltung.
... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

 

Kommentiere auf facebook

Tolle Veranstaltung, tolle Bilder!

Delal No

Ibrahim Amr

Veröffentlicht am 18.07.18 - 18:30

Avicenna-Studienwerk

Auch diese Woche setzen wir unsere Reihe „Avicenna im Auswärtiges Amt“ fort. Unsere Stipendiatin Neval Parlak absolvierte Ihr Praktikum Anfang dieses Jahres und hat Ihre Eindrücke sehr umfangreich beschrieben. Folgend bieten wir einen Auszug aus Ihrem Erfahrungsbericht:

„Religion wird heute häufig als konfliktfördernd betrachtet. Gleichzeitig konstatieren viele Friedensforscher und politische Akteure, dass Religionen und Religionsgemeinschaften eine rückkehrende Bedeutung in der Gesellschaft erfahren: In vielen Konfliktsituationen sind es eben doch religiöse Akteure, die zum gemeinschaftlichen Miteinander aufrufen und damit Frieden und Zusammenhalt unter unseren Mitmenschen stiften können. Vom 15. Januar bis zum 16.März 2018 durfte ich mein Praktikum im Arbeitsstab „Friedensverantwortung der Religionen“ des Auswärtigen Amtes im Rahmen meines Studiums der Sozialwissenschaften absolvieren. Da ich zuvor während meines Erasmusaufenthalts am King’s College in London Seminare zu „Religion in internationalen Beziehungen“ belegen durfte und dort das Friedenspotential von Religionen in der Theorie erschöpft wurde, war dieses Praktikum nun eine einzigartige Ergänzung, um diese Theorie in der Praxis zu erfahren. Ich habe miterleben dürfen, wie aufrichtig der Kontakt zu Religionsgemeinschaften gesucht wird, um die internationale Zusammenarbeit zu Friedenszwecken zu unterstützen. Diese aufgeschlossene Haltung stellt in der Bundesrepublik im internationalen Vergleich noch eine große Ausnahme dar. Umso wertvoller ist es, dass die deutsche Außenpolitik dieses Potential von Religionsgemeinschaften erkannt hat und fördern möchte. […]
Zum Abschluss der Praktikumszeit durfte ich noch die Amtsübergabe an unseren Außenminister Heiko Maas miterleben, was sicherlich auch ein unvergessliches Erlebnis für mich war. Festgestellt habe ich, dass in der Bundesrepublik großer Bedarf an muslimischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen besteht, die sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik und insbesondere dessen Bedeutung für Frieden beschäftigen. Fern von innenpolitischen Diskussionen um die Rolle des Islam in Deutschland sollte also auch ein Blick auf die internationale Landschaft und Diskussionen um Religion gewagt werden.“
... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Auch diese Woche setzen wir unsere Reihe „Avicenna im Auswärtiges Amt“ fort. Unsere Stipendiatin Neval Parlak absolvierte Ihr Praktikum Anfang dieses Jahres und hat Ihre Eindrücke sehr umfangreich beschrieben. Folgend bieten wir einen Auszug aus Ihrem Erfahrungsbericht:

„Religion wird heute häufig als konfliktfördernd betrachtet. Gleichzeitig konstatieren viele Friedensforscher und politische Akteure, dass Religionen und Religionsgemeinschaften eine rückkehrende Bedeutung in der Gesellschaft erfahren: In vielen Konfliktsituationen sind es eben doch religiöse Akteure, die zum gemeinschaftlichen Miteinander aufrufen und damit Frieden und Zusammenhalt unter unseren Mitmenschen stiften können. Vom 15. Januar bis zum 16.März 2018 durfte ich mein Praktikum im Arbeitsstab „Friedensverantwortung der Religionen“ des Auswärtigen Amtes im Rahmen meines Studiums der Sozialwissenschaften absolvieren. Da ich zuvor während meines Erasmusaufenthalts am King’s College in London Seminare zu „Religion in internationalen Beziehungen“ belegen durfte und dort das Friedenspotential von Religionen in der Theorie erschöpft wurde, war dieses Praktikum nun eine einzigartige Ergänzung, um diese Theorie in der Praxis zu erfahren. Ich habe miterleben dürfen, wie aufrichtig der Kontakt zu Religionsgemeinschaften gesucht wird, um die internationale Zusammenarbeit zu Friedenszwecken zu unterstützen. Diese aufgeschlossene Haltung stellt in der Bundesrepublik im internationalen Vergleich noch eine große Ausnahme dar. Umso wertvoller ist es, dass die deutsche Außenpolitik dieses Potential von Religionsgemeinschaften erkannt hat und fördern möchte. […]
Zum Abschluss der Praktikumszeit durfte ich noch die Amtsübergabe an unseren Außenminister Heiko Maas miterleben, was sicherlich auch ein unvergessliches Erlebnis für mich war. Festgestellt habe ich, dass in der Bundesrepublik großer Bedarf an muslimischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen besteht, die sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik und insbesondere dessen Bedeutung für Frieden beschäftigen. Fern von innenpolitischen Diskussionen um die Rolle des Islam in Deutschland sollte also auch ein Blick auf die internationale Landschaft und Diskussionen um Religion gewagt werden.“

Veröffentlicht am 17.07.18 - 15:05

Avicenna-Studienwerk

Dass Fußball ein globales Spiel ist, hat nicht nur die Weltmeisterschaft wiedermal bewiesen. Jeden Tag bringt er Menschen auf den Trainingsplätzen zusammen. Jeden Tag trägt er dazu bei, aus Vorurteilen Verständnis zu machen und aus Misstrauen Gemeinsamkeiten zu erschließen. Auch die Lotsen aus dem Projekt „Unsere Zukunft. Mit Dir!“ wollen mit ihrer Fußball-Initiative in Vechta (Niedersachsen) zeigen, dass die Verständigung und der Wettkampf um eine gemeinsame Sache unglaublich schöne Momente stiften kann. Hier treffen sich Menschen mit Fluchtgeschichte und Locals unter Betreuung der Ehrenamtlichen Ahmed Esmael (Heinrich-Böll-Stiftung) und Mahmoud Farrag (Friedrich-Ebert-Stiftung) regelmäßig, um gemeinsam zu kicken, sich auszutauschen, zu interagieren. Dadurch wird nicht nur die Freizeit auf eine sportliche Art und Weise gestaltet, sondern soziale Kontakte werden gleichsam gefördert: Schließich geht es im Fußball nicht nur um Tore, es geht um Fairness, Vielfalt und das Miteinander. ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Dass Fußball ein globales Spiel ist, hat nicht nur die Weltmeisterschaft wiedermal bewiesen. Jeden Tag bringt er Menschen auf den Trainingsplätzen zusammen. Jeden Tag trägt er dazu bei, aus Vorurteilen Verständnis zu machen und aus Misstrauen Gemeinsamkeiten zu erschließen. Auch die Lotsen aus dem Projekt „Unsere Zukunft. Mit Dir!“ wollen mit ihrer Fußball-Initiative in Vechta (Niedersachsen) zeigen, dass die Verständigung und der Wettkampf um eine gemeinsame Sache unglaublich schöne Momente stiften kann. Hier treffen sich Menschen mit Fluchtgeschichte und Locals unter Betreuung der Ehrenamtlichen Ahmed Esmael (Heinrich-Böll-Stiftung) und Mahmoud Farrag (Friedrich-Ebert-Stiftung) regelmäßig, um gemeinsam zu kicken, sich auszutauschen, zu interagieren. Dadurch wird nicht nur die Freizeit auf eine sportliche Art und Weise gestaltet, sondern soziale Kontakte werden gleichsam gefördert: Schließich geht es im Fußball nicht nur um Tore, es geht um Fairness, Vielfalt und das Miteinander.
Weiterlesen
Weitere Posts finden Sie unter facebook.com/AvicennaStudienwerk

Flüchtlingsprojekt „Unsere Zukunft. Mit Dir!“

Das Avicenna-Studienwerk stellt das Flüchtlingsprojekt „Unsere Zukunft. Mit Dir!“ vor, im Rahmen dessen Stipendiat/innen aller 13 Begabtenförderungswerke zu Flüchtlingslotsen ausgebildet werden. In Schulungen lernen die Teilnehmer/innen den zielgerichteten Umgang mit Geflüchteten und befassen sich mit theoretischen und praktischen Teilaspekten der Flüchtlingsarbeit.

Stipendiat/innen bewerben sich bei ihren Begabtenförderungswerken um eine Teilnahme.

Sonderprogramm für Promovierende in Soziale Arbeit / Sozialpädagogik

Das Avicenna Studienwerk führt eine Ausschreibung für Promotionsstipendien in den Fächern Soziale Arbeit / Sozialpädagogik durch, die sich im Rahmen ihres Promotionsvorhabens theoretisch oder empirisch mit Themen wie „Muslime und Wohlfahrtspflege“, „Muslime und Seelsorge in Deutschland“ oder verwandten Themen auseinandersetzen.

Eine Bewerbungsfrist für diese Ausschreibung gibt es nicht, daher können Bewerbungen fortlaufend eingereicht werden.

Unterstützen Sie uns!

Investieren Sie in die Zukunft von jungen begabten Muslimen, indem sie den Aufbau des Avicenna-Studienwerks e.V. unterstützen.

Das Avicenna-Studienwerk wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung,
die Stiftung Mercator sowie private Spenden gefördert.

Stiftung_Mercator_Blau_RGB
BMBF_Logo_RGB

Fotos: Valentin Paster